Eigentum erwerben: Wichtige Informationen zu Liegenschaften & Immobilien

Eigentum in der Nähe von Wien schafft Chancen – sowohl für den privaten Bedarf als auch in Hinblick auf eine Kapitalanlage. Doch wann sollte es ein Grundstück sein und wann passt ein Haus oder eine Wohnung besser zu den persönlichen Plänen?

1. Grundstücke kaufen

Wünschen Sie sich für Ihr Eigentum maximale Flexibilität? Dann erwerben Sie eine Liegenschaft, die nach Maß bebaut werden kann. Auf einem Grundstück schaffen Sie Bauprojekte ganz nach Ihren Vorstellungen und persönlichen Ideen.

Der einzige Nachteil ist die Zeitplanung, die eines gewissen Vorlaufs bedarf. Wenn Sie heute das Grundstück Ihrer Träume kaufen, müssen Sie noch mindestens einige Monate einkalkulieren, bis dort die gewünschte Immobilie steht.

Wichtige Dokumente

Sie haben eine Liegenschaft gefunden, die Ihnen zusagt? Informieren Sie sich vorab über die Eintragungen im Grundbuch, sodass Sie beispielsweise erfahren, wie das gewünschte Grundstück genutzt werden kann. Auch geologische Besonderheiten wie Bäche und Flussläufe sind hier vermerkt. Sie können das Dokument über einen Notar oder beim Vermessungsamt einsehen.

Ein weiteres essenzielles Dokument ist der Bebauungsplan. Dieser zeigt, ob und wie die Bebauung der Liegenschaft möglich ist und ob es bereits erschlossen wurde.

Kostenübersicht

Die anfallenden Nebenkosten beim Grundstückskauf gliedern sich in folgende Punkte:

  • Grunderwerbsteuer (3,5 Prozent des Grundstückspreises)
  • Gebühr für die Eintragung ins Grundbuch (1,1 Prozent des Kaufpreises)
  • Notargebühren (ca. 1-3 Prozent der Kosten für das Grundstück)
  • evtl. Maklergebühren

Die erworbene Liegenschaft geht übrigens erst mit der Eintragung ins Grundbuch final in Ihren Besitz über.

2. Immobilien erwerben

Glückliches Paar

Wer eine bestehende Immobilie erwirbt, hat den Vorteil, sofort von ihr profitieren zu können. Je nach Zustand werden gleich nach dem Kauf Mieteinnahmen erzielt oder das neue Eigentum bewohnt.

Der wichtigste Punkt bei der Auswahl einer Bestandsimmobilie ist die Lage; diese ist nahezu als einziges Merkmal unveränderlich. Während die Immobilie selbst durch Umbauten dem eigenen Geschmack angeglichen werden kann, bleiben Standortfaktoren bestehen. Daher empfiehlt es sich, auf einen regionalen Makler zu setzen, der Sie über die Umgebung informiert.

Wichtige Dokumente

Der Flächenwidmungsplan einer Immobilie zeigt, wie diese genutzt werden kann – manchmal gibt es beispielsweise Einschränkungen für Zweitwohnsitze. Zudem sollten Sie auch bei Immobilien einen Blick ins Grundbuch werfen, um Belastungen und Eigentumsverhältnisse zu klären.

Für die eigene Eintragung ins Grundbuch sind der Nachweis über die Zahlung der Grunderwerbsteuer und ein schriftlicher Kaufvertrag unabdinglich.

Kostenübersicht

Die Nebenkosten unterscheiden sich nicht von den Gebühren beim Grundstückskauf. Auch hier müssen Sie eine 3,5 Prozent hohe Grunderwerbsteuer und die 1,1 Prozent betragende Eintragung ins Grundbuch einkalkulieren. Zudem fallen Notar- und Maklerkosten an.

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