Wertermittlung der Immobilie: Online, Immobilien­bewertung vor Ort oder Gutachten?

Steht der Immobilienverkauf an, muss ein Preis als Grundlage beziffert werden. Haus- und Wohnungsbesitzer können diesen aufgrund ihrer persönlichen Verbindungen zur Immobilie oder fehlendem Hintergrundwissen oft nicht richtig einschätzen. Die nötige Expertise und Neutralität liefert ein Makler wie die FELIXREX Immobilien. Doch wann kommt welches Verfahren zur Preisfindung infrage?

Warum überhaupt eine externe Wertermittlung?

Wer Immobilien in Eigenregie verkauft und selbst einen Preis festlegt, läuft Gefahr, diesen zu hoch oder zu niedrig anzusetzen. Hohe Kosten werden meist beziffert, wenn eine persönliche Bindung zur Immobilie besteht und diese in den eigenen Augen hochwertiger wirkt, als es die Fakten zulassen. Niedrige Preise kalkulieren Eigentümer mit schnellem Verkaufswunsch ein; etwa im Scheidungsfall. Um den Verkaufsprozess durch unrealistische Preise - ob nun zu hoch oder zu niedrig - nicht zu verzögern, ist eine professionelle Wertermittlung unabdingbar.

Online-Bewertung nur als erster Überblick

Viele Eigentümer greifen für die erste Einschätzung des Preises auf eine Online-Bewertung zurück. Diese geht einfach und schnell: Die Immobiliendaten wie die Größe und das Baujahr werden eingetragen und mit anderen Häusern oder Wohnungen auf dem Markt verglichen. Daraus ergibt sich ein möglicher Betrag.

Allerdings dient diese Variante nur als erste Übersicht. Nicht alle Merkmale der Immobilien stimmen überein, sodass sich letztlich noch Schwankungen einstellen werden. Daher eignet sich die Online-Bewertung nicht als Grundlage für einen definitiven Verkaufspreis.

Immobilienbewertung vor Ort für Verkäufer

Familie hebt Hände beim Umzug

Die Immobilienbewertung vor Ort in Ihrer Immobilie geht mehr ins Detail und fokussiert sich auf alle relevanten Eckdaten. Ein neutraler Bewerter, zum Beispiel Ihr Makler, nimmt das Haus oder die Wohnung vor Ort unter die Lupe. Dabei werden sämtliche Vor- und Nachteile einkalkuliert. Trotzdem ist die nötige Neutralität für einen realistischen Preis gegeben.

Diese Art der Bewertung empfiehlt sich für private Zwecke oder den geplanten Immobilienverkauf. Wenn die Wertermittlung vor Gericht Bestand haben soll, wie es etwa bei Erbschaftsimmobilien angeraten wird, reicht diese Variante jedoch nicht aus.

Gutachten als umfangreichste und detaillierteste Version

Wer ein Gutachten benötigt, das vor Gericht zulässig ist, kommt um die Bestellung eines Sachverständigen nicht herum. Dieser prüft die Kriterien für die Wertermittlung durch Methoden wie das Vergleichswert-, Sachwert- und Ertragswertverfahren.

Das Vergleichswertverfahren zielt auf die Markteinschätzung aufgrund ähnlicher Immobilien, beachtet aber im Gegensatz zur Online-Bewertung auch alle individuellen Fakten. Das Sachwertverfahren beurteilt Immobilien- und Grundstückswert einzeln. Das Ertragswertverfahren fokussiert hingegen auf mögliche (Miet-)Erträge der zu verkaufenden Immobilie.

Sollten Sie noch weitere Fragen zum Thema haben, zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gerne persönlich.

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